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Hospiz macht Schule

Wenn die „Tante vom Sensen-Django“ zu Besuch in die Schule kommt, dann wird’s spannend!

Tod, Sterben und Trauer sind in unserer Gesellschaft Tabuthemen. Obwohl auch diese – wie vieles andere – ein fixer Lebensbestandteil sind, wird darüber nicht gerne gesprochen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche kann es zu großen Unsicherheiten führen, wenn mit Verlusten nicht offen und „selbstverständlich“ umgegangen wird.

“Hospiz macht Schule” holt Tod und Verlust und die damit verbundenen Bilder vor den Vorhang. Die Kinder und Jugendlichen werden mittels einer altersgemäßen Methodenvielfalt an die Thematik herangeführt. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Projektes und können so auch den Prozess aktiv mitgestalten.

Projektziele

  • Tod, Sterben, Verlust und Trauer stehen am Ende des Projektes als etwas da, das Bestandteil des Lebens ist.
  • Durch die intensive Projektarbeit in den Modulen verändern sich die Sichtweise und der Umgang mit dem Thema und allem, was es mit sich bringt.
  • Verlusterlebnisse als Teil unseres Lebens zu integrieren.
  • Erlernen eines anderen Zugangs zu Menschen, die mit Verlust, Tod, Leid und Trauer konfrontiert sind.
  • Erweiterung der sozialen Kompetenz

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können Institutionen und deren Kinder und Jugendliche ab dem Vorschulalter bis in die Oberstufe.

Projektinhalte

Erfahrene und speziell ausgebildete HospizmitarbeiterInnen kommen in die Klassen und informieren zum Thema Hospiz:

  • persönlicher Erfahrungsaustausch und Ressourcenstärkung im Umgang mit Abschiedserlebnissen
  • Welche Todes-, Verlust- oder Abschiedserfahrungen (Trennung, Scheidung, Freund/in zieht weg, Liebeskummer, …) habe ich in meinem Leben gemacht?
  • Sterbephasen, Trauerphasen, Trauerbegleitung
  • vertiefendes Wissen altersspezifisch bearbeiten: z. B. Euthanasie, PatientInnenverfügung, …
  • Auseinandersetzung mit kritischen Medienstimmen zum Themenbereich
  • Tod und Sterben als Thema der Kultur- und Geistesgeschichte
  • Tod im Mittelalter, im Barock
  • Todesbilder im Wandel der Zeit
  • künstlerische Auseinandersetzung

Kontakt

Monika Benigni
E-Mail: m.benigni@hospiz-stmk.at
Telefon: 0676 55 09 562