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Hospizverein Steiermark
Wir sind da - im Februar 2024
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Liebe Hospiz-Familie!
Mit unserem Newsletter versorgen wir Sie heute wieder mit Neuigkeiten, Informationen und Wissenswertem rund um den Hospizverein Steiermark. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterhin abonnieren, teilen und auch weiterempfehlen.
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- Besuchen Sie uns auf Facebook!
- Ringvorlesung 2024
- Zwei Teams unter neuer Leitung
- "Habe keine Angst mehr vor dem Tod"
- Verleihung des Hospizgütesiegels
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Besuchen Sie uns jetzt auch auf Facebook!
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Der Hospizverein Steiermark ist seit Ende des letzten Jahres auch auf Facebook aktiv. Nachdem wir die Facebook-Ära mit einem Adventkalender eingeläutet haben, wo es jeden Tag ein Bild aus unseren 30-Jahr-Jubiläumsaktionen zu sehen gab, informieren wir ab sofort mit spannenden Zahlen und Fakten zum Hospizverein und lassen Menschen in Videos zu interessanten Themen zu Wort kommen. Damit sollen der Hospizverein Steiermark, seine MitarbeiterInnen und Leistungen, aber auch seine Sponsoren und Förderer einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
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Einladung zur Ringvorlesung
Im Sommersemester 2024 führt die Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem Hospizverein Steiermark wieder eine Ringvorlesung zum Thema „Hospiz und Palliative Care in einer sich schnell ändernden Gesellschaft“ durch. Die Vortragsreihe findet zwischen 6. März und 12. Juni 2024 jeweils mittwochs von 18:15 – 19:45 Uhr statt. Wir laden Sie und alle Interessierten ein: Kommen Sie einfach an die Uni – in den Hörsaal 10.11 (Heinrichstraße 28/1, 8010 Graz)! Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
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Zwei Teams unter neuer Leitung
Zwei große Pionierinnen der steirischen Hospizbewegung haben im Jänner die Leitung ihrer Teams übergeben: Paula Glaser vom Hospizteam Admont-Gesäuse und Gertrud Kurz vom Hospizteam Fürstenfeld. Die beiden haben ihre jeweiligen Teams von Beginn an mit aufgebaut und mit unglaublichem Engagement in der Region verankert. Wir danken ihnen für ihren jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Einsatz und freuen uns, dass sie dem Hospizverein weiterhin verbunden bleiben. Als neue Teamleitungen heißen wir herzlich willkommen: Benjamin Mader-Bock und Renate Kaufmann.
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Im Team Admont-Gesäuse übernimmt Benjamin Mader-Bock diese Leitungsfunktion von Paula Glaser, die das Team gegründet und zwei Jahrzehnte lang geleitet hat. Sie legte ihre Funktion nun nach 20 Jahren zurück. Benjamin Mader-Bock ist bereits seit sieben Jahren im Team Admont-Gesäuse als Ehrenamtlicher aktiv. „Ich habe in dieser Zeit viele Begleitungen gemacht, bei denen ich viele bereichernde Erlebnissen erfahren durfte. Und ich habe hochinteressante Weiterbildungen absolviert. Das hat meine Begeisterung für die Hospizarbeit weiter wachsen lassen. Ich bin auf die neue Aufgabe sehr gespannt und freue mich auf viele weitere Erfahrungen – gemeinsam mit einem sehr kompetenten Führungsteam“, betont der neue Teamleiter.
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Bereits im Jahr 2013 ist Renate Kaufmann in das Hospizteam Fürstenfeld eigetreten. Seit zehn Jahren versieht sie ihren Begleitdienst auf der Palliativstation am LKH Fürstenfeld. Am 8. Jänner wurde Renate Kaufmann zur neuen Teamleiterin gewählt. „Ich habe sehr lange überlegt, ob ich mich der Wahl stellen soll. Letztlich war es für mich dann doch ein guter Schritt. Meine Leitung werde ich als Teamarbeit anlegen und mich gemeinsam mit fünf bis sechs Kolleginnen der großen Herausforderung, das Team gut in die nächsten Jahre zu führen, stellen“, zeigt sich Kaufmann hochmotiviert. Und sie betont: „Ich will auch weiterhin auf der Palliativstation begleiten, denn den Menschen dort – wo es oft keine Worte mehr gibt, nur ein Dasein - gehört meine ganze Aufmerksamkeit und Herzensliebe.“
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"Habe keine Angst mehr vor dem Tod!"
„Da war immer dieses intensive, unangenehme Gefühl in mir, eine tiefe Angst“, beschreibt Hospizbegleiterin Renate Berger ihren einstigen Zugang zu den Themen Sterben und Tod. Damit ging es ihr wohl wie vielen Menschen – und sie hat wie viele Menschen das für sie Unangenehme verdrängt und weggeschoben. Doch wie es niemand kann, konnte auch sie diesem Bereich nicht völlig ausweichen. “Mir ist es mit diesen Themen und den damit verbundenen Emotionen nie wirklich gut gegangen. Ganz besonders gemerkt habe ich das dann, als meine beiden Opas verstorben sind“, blickt die 36-jährige auf eine Zeit zurück, in der Trauer, Sterben und Tod sie vorwiegend negativ belastet haben. Sie erzählt: „Mit dem Ableben meiner Großväter hatte ich lange zu kämpfen. Weit mehr als andere in der Familie. Da ist mein Entschluss gefallen, nichts mehr weiter zu verdrängen, sondern mich dem Thema aktiv zu stellen.“ Ein Hospizgrundseminar war schließlich der Schlüssel dafür, dass Renate Berger heute nicht nur engagierte Hospizbegleiterin ist, sondern sich auch ihre Einstellung zu den Themen schwere Krankheit, Sterben und Tod grundlegend geändert hat. Vor allem ist jetzt die Angst weg. Wie es dazu kam, lesen Sie bitte weiter auf unserer Homepage.
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Verleihung des Hospizgütesiegels
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Immer mehr Pflegeheime setzen auf besondere Qualität in „Hospizkultur und Palliative Care“ und können dafür, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, das steirische Hospizgütesiegel erlangen. Am 7.2.2024 wurden diese Auszeichnungen an der Uni for Life in Graz in einem festlichen Rahmen überreicht.
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Das Gütesiegel zum ersten Mal entgegennehmen konnten das Pflegewohnhaus Frauenberg, Caritas, und die Seniorenhoamat Lassing, Pflegeverband Liezen. Zum ersten Mal wiederverliehen wurde es an den Föhrenhof, Pflege mit Herz, die Caritas-Pflegewohnhäuser Wies und St. Peter/Ottersbach sowie das Pflegeheim Johann-Böhm-Straße, Pflegeverband Bruck/Mur. Bereits zum zweiten Mal wiederverliehen wurde das Gütesiegel an die Caritas Pflegewohnhäuser Neumarkt und St. Lambrecht sowie an das Seniorenzentrum Bad Aussee, Volkshilfe.
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Festgäste wie Landesrat Karlheinz Kornhäusl, Barbara Gross, Präsidentin der Volkshilfe Steiermark, Gertraud Krug, Abteilungsleiterin der Caritas, Rene Radlingmayr, Pflegedienstleiter der Seniorenzentren Volkshilfe Steiermark, Sandra Ogrisek, Verantwortliche der Pflege mit Herz-Gruppe, freuten sich mit ihren MitarbeiterInnen. Stephan Witzel, Geschäftsführer der Uni for Life und Mitglied der Gütesiegel-Kommission, Karin Oblak, Leiterin HPCPH, und Sabine Janouschek, Geschäftsführerin des Hospizvereins Steiermark, würdigten die Leistungen der Häuser und überreichten gemeinsam mit Landesrat Kornhäusl die Auszeichnungen.
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In den nächsten fünf Jahren (Laufzeit Gütesiegel) müssen die ausgezeichneten Häuser laufend neue MitarbeiterInnen schulen, einen Organisationsentwicklungsprozess weiterführen, MitarbeiterInnen in Hospiz und Palliative Care relevanten Themen fortbilden, an Austauschtreffen teilnehmen u. v. m., um sich 2028 wieder um ein Hospizgütesiegel bewerben zu können. Das Gütesiegel ist eine sichtbare Auszeichnung für die gelebte Kultur im Haus, ein Versprechen an die BewohnerInnen und ein täglicher Ansporn für die MitarbeiterInnen. Wir gratulieren ganz herzlich!
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Jeder kann etwas für die Hospizarbeit tun!
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Sie können den Hospizverein Steiermark auf verschiedene Weise unterstützen: Sie können spenden, Förderer werden (ab 24 Euro im Jahr) oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in einem unserer 32 Hospizteams in der Steiermark aufnehmen.
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