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Hospizverein Steiermark
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Wir sind da - im Februar 2026
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Liebe Hospiz-Familie!
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Mit unserem Newsletter versorgen wir Sie heute wieder mit Neuigkeiten, Informationen und Wissenswertem rund um den Hospizverein Steiermark. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterhin abonnieren, teilen und auch weiterempfehlen.
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- Interview mit Gerd Hartinger
- Ringvorlesung an der Uni
- Symposium für Ehrenamtliche
- 20 Jahre Sammelbestattung
- Onlinevortrag Forum Palliative Care
- Online-Trauerstunde
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Ich kann dankbar und ruhig gehen
Professor Gerd Hartinger ist Ende des Jahres als Geschäftsführer der Geriatrischen Gesundheitszentren Graz (GGZ) in den Ruhestand gegangen – er hat ihre Geschicke mehr als ein viertel Jahrhundert geleitet und sie in dieser Zeit zu einem Kompetenzzentrum für Altersmedizin und Pflege mit internationaler Strahlkraft entwickelt. Gerd Hartinger hat dabei früh erkannt, dass zu einer umfassenden Versorgung und Betreuung am Ende des Lebens auch die Hospizarbeit gehört – und dass ein würdevolles Ende eine spezielle Atmosphäre in speziellen Einrichtungen mit speziellem Personal braucht. Deshalb haben ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen einen Fixplatz in den GGZ. Es war aber auch Gerd Hartinger, der dem Hospizverein Steiermark, damals auf Herbergsuche, ein Zuhause in den Geriatrischen Gesundheitszentren gegeben hat. Über sein eigenes Ende sagt er: „Mein Leben war so schön und erfüllt, ich glaube ich kann einmal sehr dankbar und ruhig gehen. Ich glaube sagen zu können, dass ich die Welt, in meinem kleinen Wirkungsbereich, ein bisschen besser machen konnte – und dass ich mit mir im Reinen bin. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich gerne ruhig einschlafen.“ Das ganze Gespräch mit Gerd Hartinger lesen Sie hier.
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Öffentliche Ringvorlesung 2026
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Im Sommersemester führen wir in Kooperation mit der Uni Graz wieder eine Ringvorlesung durch. Die zwölfteilige Vortragsreihe mit dem Titel „Hospiz und Palliative Care: Versorgung und Begleitung im letzten Lebensabschnitt – Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis“ findet zwischen 18. März und 17. Juni 2026, jeweils Mittwoch von 18:15 – 19:45 Uhr statt. Alle Vorlesungen werden auch online übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Vielfalt verankern – Symposium für Ehrenamtliche
Der Österreichische Palliativkongress findet heuer von 23. bis 25. April in Graz statt. In diesem Zusammenhang gibt es am 23. April auch ein Symposium für ehrenamtlich Engagierte in Hospiz und Palliative Care - veranstaltet von HOSPIZ ÖSTERREICH, dem Hospizverein Steiermark und der ÖPG. In der Zeit von 9 bis 12:30 Uhr werden Vorträge zu verschiedensten Fachthemen gehalten: Karin Malle-Suppan, Leiterin des Fachbereichs „Hospiz macht Schule“ im Hospizverein Steiermark, referiert beispielsweise darüber, „wie Kinder über das Lebensende sprechen“. Stephanie Witt-Loers, Kinder- und Familientrauerbegleiterin, Trauerfachberaterin, Sterbebegleiterin, Heilpraktikerin und Fachautorin aus Deutschland, hält einen Vortrag über „Trauer und Trauma“. Die Psychologin und Psychotherapeutin Barbara Preitler aus Wien gibt Einblick in die Vielfalt des Abschieds vor dem Hintergrund von Migrationsbiografien. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion erzählen ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen. Für die Teilnahme an diesem Symposium ist eine Anmeldung verpflichtend.
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Ein ganzes Jahr für Sternenkinder
Es geschieht, dass eine kleine Seele die Erde nur streift. Ihr Ankommen und Gehen fallen in eins. Für diese fehl- und totgeborenen Kinder gibt es seit mittlerweile 20 Jahren in Graz und Judenburg die Möglichkeit von sogenannten Sammelbestattungen. In dieser Zeit seit 2006 wurden an den beiden Gedenkstätten insgesamt 2.357 Sternenkinder beigesetzt. Die Gedenkfeier und Beisetzung der Kinder wird dabei von der Katholischen und Evangelischen Kirche in Zusammenarbeit mit Krankenhausseelsorger*innen und Hebammen, den Bestattungen sowie der Plattform „Wenn Lebensanfang und Lebensende zusammenfallen“ des Hospizvereins Steiermark gestaltet. Leiterin Beate Reiß: „Es geht bei den Sammelbestattungen darum, Sternenkindern einen Platz zu geben. Einen Platz ganz individuell in den Herzen ihrer Lieben, denn dort haben sie auf jeden Fall Spuren hinterlassen. Die Gedenkstätten schaffen aber auch einen Ort, an dem man zum Trauern und Gedenken verweilen kann. Mit den Sammelbestattungen wird zudem ein Zeichen für die Gesellschaft gesetzt, diese Trauer zu achten und zu respektieren. Die Tiefe und Intensität von Trauer hat nämlich nichts damit zu tun, wie alt oder jung jemand war – ob wir auf einen Hauch von Leben blicken oder auf ein lange Jahre gelebtes Leben.“ Am 15. April gibt es anlässlich 20 Jahre Sammelbestattung eine Gedenkfeier im Zeremoniensaal am Urnenfriedhof in Graz – unter anderem mit Vertreter*innen verschiedenster Glaubensgemeinschaften. Zusätzlich werden das gesamte Jahr hindurch thematische Schwerpunkte zu diesem Thema gesetzt, mit Aktionstagen, Workshops, Erzählcafés usw. Aktuelle Termine finden Sie laufend auf unserer Website.
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Krank und heimatlos – Vortrag und Diskussion
Seine Heimat zu verlassen und in einem Asylland ein neues Leben zu beginnen, ist an sich schon eine unvorstellbar schwere Herausforderung. Wenn Menschen, durch Krieg und Flucht traumatisiert, dann auch noch mit einer schweren Erkrankung zu kämpfen haben, brauchen sie ganz besondere Betreuung. Darüber spricht Barbara Preitler, Psychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin und Buchautorin in einem Zoom-Vortrag. Sie hat bereits 30 Jahre Erfahrung in der Psychotherapie mit geflüchteten Menschen. Titel dieser Veranstaltung des Forums Palliative Care, die auch vom Hospizverein Steiermark mitgetragen wird: „Psychosoziale Begleitung von schwer erkrankten Menschen, die durch Krieg und Flucht traumatisiert sind.“ Zeit: 13. April 2026, 18:00 Uhr Ort: Online via ZOOM
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Online-Trauerstunde
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Das Hospizteam Hartberg und die Trauergruppe der Pfarre laden wieder zu einer Online-Trauerstunde am 26. Februar, von 18 – 19 Uhr ein. Diese wird von erfahrenen Trauerbegleiter*innen durchgeführt. In einem geschützten ZOOM-Videokonferenzraum erhalten die Teilnehmenden stärkende Impulse und können sich austauschen. Achtung, die Teilnahmezahl ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail ist bis 20.2. erforderlich.
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Jeder kann etwas für die Hospizarbeit tun!
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Sie können den Hospizverein Steiermark auf verschiedene Weise unterstützen: Sie können spenden, Förderer werden oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in einem unserer 32 Hospizteams in der Steiermark aufnehmen.
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