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Hospizverein Steiermark
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Wir sind da - im Herbst 2025
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Liebe Hospiz-Familie!
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Mit unserem Newsletter versorgen wir Sie heute wieder mit Neuigkeiten, Informationen und Wissenswertem rund um den Hospizverein Steiermark. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterhin abonnieren, teilen und auch weiterempfehlen.
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- Einmal noch ins Fitnessstudio gehen
- Es braucht das Menschliche
- „Hospiz macht Schule“ sehr gefragt
- Großes Interesse an unserer Fachtagung
- Gospel-Benefizkonzert in Pinggau
- Erste Online-Trauerstunde
- Allerheiligen: Striezel für die Hospizidee
- Keksbackaktion für Kinderhospizbegleitung
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Einmal noch ins Fitnessstudio gehen!
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Die Sonne zeichnet helle Kreise auf die gläserne Ablage und lässt sie unaufhörlich tanzen. Silvia Vogelweider wischt mit ihrer Hand darüber, als wolle sie sie einfangen. Und beginnt nach einem tiefen Seufzer zu erzählen - von ihren frühen Krankheiten, von ihrer Colitis ulcerosa, die ihr schon in jungen Jahren Stück für Stück den Darm gekostet hat. Von Schmerzen, Operationen und Komplikationen. Von den schönen Stunden mit Hospizbegleiterin Viktoria – und ihrem großen Wunsch, einmal noch ins Fitnessstudio zu gehen.
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Es braucht das Menschliche
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Karin Wiesegger-Eck, Bezirkshauptfrau von Leibnitz, ist seit Jahresbeginn Hospizpatin für das Team Leibnitz. Sie selbst war sehr früh mit dem Tod konfrontiert und steht dem Thema Lebensende heute sehr nüchtern, aber auch sehr respektvoll gegenüber.
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Wie und warum sie Hospizpatin geworden ist? „Seit die Kinder draußen sind, wie man sagt, habe ich immer schon mit dem Gedanken gespielt, mich irgendwie zu engagieren, etwas Soziales zu machen, irgendwo zu unterstützen, wo es wirklich Sinn macht. Ich habe da immer wieder nach geeigneten Projekten Ausschau gehalten. Dann hat mich Manfred Walch, mein Vorgänger in der Bezirkshauptmannschaft, der ja auch Hospizpate ist, einmal auf den Hospizverein aufmerksam gemacht; mir von der Arbeit dort erzählt – wie auch Ingrid Gady, die ja auch Hospizpatin war. Und da habe ich dann gewusst: Das ist es jetzt, das mache ich!“ erzählt Wiesegger-Eck.
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Die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen beschreibt sie als „etwas unglaublich Wichtiges und Wertvolles – etwas, das die öffentliche Hand nicht leisten kann. Sie kann ,nur' die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen. Aber es braucht diese besonderen Menschen. Es braucht das Menschliche.“ Deshalb ist sie als Hospizpatin auch sehr darum bemüht, die Hospizidee wo immer es geht unter die Menschen zu bringen: „Es ist mir eine Ehre und ein großes Anliegen, dieses Angebot, dieses Begleiten in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Ich halte dieses Zuhören, Dasein, Hand halten für unglaublich bereichernd, wertvoll und wichtig.“
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"Hospiz macht Schule" ist gefragt
Orientierung, Wissen und Austausch. In steirischen Schulen boomt das Angebot „Hospiz macht Schule“ – nicht zuletzt aufgrund des schrecklichen Amoklaufs in Graz, durch den Schüler*innen, Lehrer*innen, aber auch Eltern und Angehörige auf dramatische Art mit den Themen Lebensende, Tod, Trauer und Angst konfrontiert waren. Ehrenamtliche waren damals sofort zur Stelle, um im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Befugnisse zu unterstützen. Und sie sind nach wie vor landesweit in Schulen im Einsatz. Parallel dazu wird aber auch an der Qualität des Angebots weitergearbeitet. Im September gab es etwa ein Treffen mit Expert*innen von Polizei, Rotem Kreuz und Krisenintervention, die Einblicke in Abläufe und Hintergründe bei Bedrohungen gaben. Motto: Orientierung, Wissen und Austausch. Am Nachmittag folgten Workshops, in denen das Gehörte unter Einbeziehung bisheriger Erfahrungen aufgearbeitet und für die Umsetzung in die Praxis aufbereitet wurde. „Damit können unsere Ehrenamtlichen künftig noch besser mit solchen Situationen umgehen ¬ vor allem auch, was spezielle Fragen von Kindern und Jugendlichen angeht“, zeigt sich Karin Malle-Suppan, Leiterin von „Hospiz macht Schule“, erfreut über die Nachfrage und stolz über das große Engagement und den Weiterbildungseifer des „Hospiz macht Schule“-Teams.
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Großes Interesse an unserer Fachtagung
Auf Initiative des Hospizvereins Steiermark findet am Donnerstag, 23. Oktober, im Steiermarkhof in Graz eine Fachtagung zum Thema „Wenn es einmal so weit sein wird mit mir... Palliative Geriatrie in der Grundversorgung“ statt – mit hochkarätiger Besetzung und einer Reihe an interessanten Workshops. Kein Wunder, dass die Veranstaltung schon seit Wochen restlos ausgebucht ist – 270 Personen haben sich angemeldet. „Ziel dieser Fachtagung ist, die Bedürfnisse von alten Menschen in der letzten Lebensphase in den Mittelpunkt zu stellen“, so Karin Oblak, Projektleiterin von Hospiz und Palliative Care in Pflegeheimen. Palliative Geriatrie baut dabei die Brücke zwischen Geriatrie und Palliative Care mit dem Hauptaugenmerk darauf, alten und hochbetagten Menschen ein selbstbestimmtes Leben und Sterben zu ermöglichen. In 13 Workshops wird ein breiter Themenbogen von „Medikation in der Palliativen Geriatrie“, „Demenz und Sterben“ über „Sterbewünsche in der Palliativen Geriatrie unter Einbeziehung von Selbstbestimmung und Autonomie“ bis zu „Ist am Ende Schluss mit lustig?“ oder „Erzählcafé zu Geschichten am Lebensende“ gespannt.
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Benefizkonzert in Pinggau
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Das Hospizteam Hartberg lädt am 25.10.2025 zu einem Benefizkonzert der Superlative mit „The Longfield Gospel“ ein. Der berühmte Gospelchor vermittelt mit seinen mitreißenden Rhythmen Lebensfreude und berührende Momente. Das Konzert findet um 19 Uhr im Veranstaltungszentrum Pinggau statt. Saaleinlass ist ab 18:15 Uhr, freie Sitzplatzwahl!
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Online-Trauerstunde
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Das Hospizteam Hartberg und die Trauergruppe der Pfarre laden zu einer Online-Trauerstunde am 30.10., von 18 – 19 Uhr ein. Diese wird von erfahrenen Trauerbegleiter*innen durchgeführt. In einem geschützten ZOOM-Videokonferenzraum erhalten die Teilnehmenden stärkende Impulse und können sich austauschen. Achtung, die Teilnahmezahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis 22.10. per E-Mail an: onlineseelsorge@graz-seckau.at erforderlich.
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Ein weiterer Online-Termin ist für 26.2.2026 geplant.
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Alle Jahre wieder
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Dank der großzügigen Spende von SPAR kommen Ehrenamtliche und begleitete Menschen auch heuer wieder in den Genuss von Allerheiligenstriezel. 400 Stück werden rund um Allerheiligen und Allerseelen in der gesamten Steiermark verteilt – für Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein willkommenes Stück Tradition.
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Kekse backen für den guten Zweck
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Am 22. November, ab 14 Uhr, backen wir Kekse zugunsten der Hospizbegleitung von Kindern und Jugendlichen. Mit Unterstützung prominenter Schauspieler*innen wie Fanny Krausz, Hary Prinz, Margarethe Tiesel und anderen. Groß und Klein sind herzlich eingeladen ins Grazer Projekt-Café Heidenspass, Griesgasse 8, zu kommen, um mitzukneten bzw. zu backen und/oder zu verzieren! Mit dieser Aktion machen wir auf Kinder aufmerksam, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden und deren Familien von unseren Kinderbegleiter*innen Beistand bekommen. Es wird vor Ort die Möglichkeit geben, für diesen Bereich des Hospizvereins zu spenden.
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Jeder kann etwas für die Hospizarbeit tun!
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Sie können den Hospizverein Steiermark auf verschiedene Weise unterstützen: Sie können spenden, Förderer werden oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in einem unserer 32 Hospizteams in der Steiermark aufnehmen.
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