Group 3

Ein Altenpflegeheim – mein letztes Zuhause?

In einer ganztägigen Fortbildung mit der Psychotherapeutin Susanne Klaus setzten sich die MitarbeiterInnen des Hospizteams Admont-Gesäuse mit dieser Thematik auseinander.

 

 

 

 

 

Ist ein Altenpflegeheim wirklich das letzte Zuhause? Kann das letzte Zuhause nicht genauso das eigene Wohnhaus, die eigene Wohnung sein? Diese Möglichkeiten werden meist zu wenig in Betracht gezogen. Der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet für ältere, nicht mehr mobile oder schwerkranke Menschen, ihre gewohnte Umgebung verlassen zu müssen. Dazu kommt das Gefühl des Verlustes der Selbstständigkeit und oft auch die Angst, den Kontakt zu vertrauten Menschen zu verlieren. Das kann für die betroffenen Menschen sehr belastend sein. Eine längere Eingewöhnungsphase ist daher meist erforderlich, in der die HospizmitarbeiterInnen gut unterstützen können.
Überlegungen zur eigenen Person, aber auch zu mehr Verständnis gegenüber jenen Mitmenschen, die ihren Wohnsitz verändern (müssen), und zu deren Angehörigen wurden angestellt. Die Diskussion widmete sich auch der Frage, wie man mit einem positiven und gesunden Lebensstil das Leben verlängern und vielleicht auch die Selbstständigkeit länger erhalten kann.

Ein Motto dazu ist, die „5 L“ zu beachten:
Leben (bewusst auf sich achten),
Laufen (auf den Körper schauen, möglichst viel Bewegung),
Lernen (nicht nur in der Schule, Hobbys, ehrenamtliche Tätigkeiten),
Lachen (eine positive Grundeinstellung) und
Lieben (nicht nur den Partner, Kontakte bis ins hohe Alter, Freunde).

Paula Glaser