Lernen durch Erfahrungen anderer

Ein Tag zum Austauschen, Reflektieren, Informieren und Kraft tanken. Unter diesem Motto stand heuer im Jänner das jährliche Treffen der KinderhospizbegleiterInnen. Von Referentin Beate Reiß einfühlsam begleitet hatten die TeilnehmerInnen auch Gelegenheit, sich mit dem Thema „Umgang mit eigenen Grenzen in der Kinderhospizbegleitung“ intensiv zu beschäftigen. Gerade in der Begleitung von Kindern sind die Herausforderungen besonders groß. Das gesamte Familiensystem ist betroffen, und je nach Art und Schwere der Erkrankung führen die Begleitungen oft in ein verkürztes und eingeschränktes Leben hinein. Dazu Beate Reiß: „Was berührt, was bewegt und wie gehen wir damit um, diese Themen sind mir wichtig“. So konnten die TeilnehmerInnen am Ende des Tages mit „einer reich gefüllten Schatzkiste“, wie es eine Begleiterin formulierte, nach Hause gehen.
Leben heißt auch, bereit zu sein für Veränderung.
Karin Kasper, die die Einsatzkoordination für den Kinderhospizbereich und das mobile Palliativteam mit großem Engagement und Herz über viele Jahre innehatte, wurde in die Pension verabschiedet. Ihre Nachfolgerin Birgit Winkler resümiert: „In der Art, wie sie verabschiedet wurde, war viel Wertschätzung für ihr unverwechselbares, herzliches und liebenswertes Wesen zu spüren und auch Dankbarkeit für die wertvolle Arbeit, die sie über all die Jahre geleistet hat.“