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Die Zukunft unseres Hospizvereins Steiermark gemeinsam gestalten

Die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre, das dynamische Wachstum und vor allem laufende Veränderungen im Umfeld des Hospizvereins Steiermark waren ausschlaggebend für den Entschluss, sich gemeinsam und tiefgehend der Zukunft des Vereins zu widmen. Ziel ist es, eine gemeinsame Grundlage für alle HospizmitarbeiterInnen zu legen – also ein gemeinsames, geteiltes Bild über die Zukunft des Vereins zu entwickeln, und dieses konsequent zu kommunizieren und zur Realität zu machen.

Bei den regionalen Workshops wurde mit viel Engagement am „Hospizverein von morgen“ gearbeitet.

Planungen und Vorbereitungen erfolgten bereits im Herbst 2020. Gestartet wurde der Prozess im Frühling 2021 unter Beteiligung vieler TeamleiterInnen und HospizbegleiterInnen; sie haben sich mit großem Elan und viel Engagement in diesen Markenbildungs-Prozess eingebracht. Den Auftakt bildete ein vierstündiger Online-Workshop mit rund 50 KollegInnen aus allen Regionen. Zudem hat Organisationsentwickler Martin Prantl, der den Prozess als externer Experte leitet und begleitet, mit mehr als 20 Personen aus dem Verein Einzelgespräche geführt. Daraufhin folgten über die Sommermonate fünf Workshops quer durch die Steiermark verteilt. Die ersten beiden fanden im Juli in Lannach und in Aigen im Ennstal statt, im August folgten drei weitere in Judenburg, Laßnitzthal und Bruck. Dabei wurde in den einzelnen Gruppen intensiv an der Grundlage für das neue Zukunftsbild gearbeitet. Die fünf Teams haben sich unter anderem in sehr spannenden Dialogen mit den Stärken des Hospizvereins beschäftigt. Mit jenen Bereichen, die das Fundament und den jahrelangen Erfolg des etablierten und angesehenen Vereins ausmachen. Sich diese Stärken bewusst zu machen, war ein interessanter und ermutigender Prozess. Aber auch die Schwächen wurden kritisch beleuchtet und diskutiert – mit Fragen wie: Was sind unsere Barrieren? Was hindert uns am Vorankommen? Was müssen wir verbessern? Zudem haben die Workshop-TeilnehmerInnen Zukunftspotenziale erarbeitet, diskutiert, niedergeschrieben und auf verschiedenste Weise bildlich dargestellt. Dabei sind überaus beeindruckende Collagen und wertvolle Ergebnisse entstanden. Sie wurden von Martin Prantl aufbereitet und zu einem sogenannten Spiegelbild zusammengefasst – es zeigt den aktuellen Stand des Hospizvereins Steiermark auf.
Dieses Spiegelbild wurde den Hospizvereinsmitgliedern im Rahmen des VWA (=Verwaltungsausschuss) im September präsentiert. Für alle, die dort nicht dabei sein konnten, gibt es die Möglichkeit, an einer Online-Präsentation teilzunehmen. Denn: Jede und jeder soll am gemeinsamen Prozess „Zukunftsbild Hospizverein Steiermark“ teilnehmen können und über die einzelnen Schritte umfassend informiert sein!
Aufbauend auf dieses Spiegelbild wird dann ein gemeinsames, tragfähiges und für alle Hospizvereinsmitglieder gültiges Zukunftsbild festgeschrieben, das als Basis für weitere Weichenstellungen dienen wird. Dieses wird in einem erweiterten VWA-Termin im Herbst wiederum gemeinsam reflektiert, bevor es dann in den nächsten Wochen und Monaten Schritt für Schritt an die konkrete Umsetzung geht.

Informationen und Fotos zu den Workshops gibt es auch in der Herbst-Ausgabe unserer Hospizzeitung „DaSein“.