Abschieds- und Bestattungskultur im Wandel der Zeit

Coronabedingt war es im vergangenen Jahr manchmal nicht mehr möglich, von einem lieben Menschen im Krankenhaus oder Altenheim Abschied zu nehmen. Auch die Verabschiedung am Friedhof oder in der Kirche war nicht immer erlaubt. So entwickelte sich immer mehr ein Abschied in Stille, im engsten Familienkreis oder überhaupt eine Verabschiedung oder ein Requiem Wochen und Monate nach dem Tod des Angehörigen. Was hilft in dieser Zeit, wer trägt mit den Angehörigen die schwere Zeit, wie kann man seine Trauer ausleben? Wie sehr fehlen traditionelles Brauchtum wie Wachtbeten, persönliches Kondolieren oder Totenmahl? Diakon Franz Mandl ging bei seinem Besuch beim Hospizteam Ausseerland-Hinterberg gut und einfühlsam auf viele Fragen ein und konnte so Verständnis wecken und neue Sichtweisen aufzeigen.