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Belastende Symptome am Lebensende sind linderbar – Medikamente helfen dabei

Im April haben sich über 130 engagierte Mitarbeiter*innen aus 22 Alten- und Pflegeeinrichtungen von sechs verschiedenen Trägerorganisationen im Online-Forum HPCPH zu diesem Thema weitergebildet.

Menschen am Lebensende können unter einer Vielzahl von belastenden Symptomen leiden. Für das Betreuungsteam stellen ihre Beschwerden oft eine große Herausforderung dar. Medikamente sind in einem ganzheitlich ausgerichteten individualisierten Behandlungskonzept wichtige Instrumente, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Beim Online-Forum HPCPH im April wurden anhand häufiger Symptome am Lebensende – beispielsweise Schmerz, Atemnot, Übelkeit, Verstopfung und Angst – Medikamente besprochen, die dazu geeignet sind, diese Symptome zu lindern. Dabei wurden aber auch deren häufige Nebenwirkungen bzw. Risiken fokussiert. Prophylaktische Maßnahmen und die fundierte Ausbildung des pflegerisch-medizinischen Personals können dazu beitragen, diese zu minimieren.

In einem palliativmedizinischen Notfallkoffer sollten neben Empathie, Ausdauer, mitmenschlich-wertschätzenden Umgangsformen, Mut und Interesse an der Thematik, auch eine Handvoll von Medikamenten sein, um plötzlich auftretende belastende Symptome, bei Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen schnell und sicher lindern zu können.

Der Anästhesist und Schmerzexperte Kurt Semmernegg hat für das Online-HPCPH-Forum eine kompakte Fortbildung zusammengestellt, um die Lebensqualität von Menschen am Lebensende zu verbessern und Pflegekräfte in ihrer Arbeit zu unterstützen. Für die Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung waren die angebotenen Inhalte „sehr interessant“ bis „gut umsetzbar“. „Viel Neues und auch Altes wurde in Erinnerung gerufen – Super!“.

Wir danken dem Schmerzexperten für den informativen Theorieteil und den Teilnehmenden aus den Alten- und Pflegeheimen, die das Hospiz-Gütesiegel tragen, für ihr Interesse und Engagement!